Hand­rei­chun­gen

Alle Men­schen haben das Recht, ein Leben ohne Ge­walt und Miss­hand­lun­gen zu füh­ren. Die im Rah­men des Pro­jekts ent­wi­ckel­ten Pra­xis­hil­fen sol­len dazu bei­tra­gen, die­ses Recht zu ver­wirk­li­chen, indem Fach­kräf­te aus Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und so­zia­len Diens­ten im Um­gang mit Fäl­len von Part­ner­ge­walt un­ter­stützt wer­den.

Der Be­darf für sol­che Pra­xis­hil­fen wurde im Rah­men un­se­rer For­schung  (IPVoW) deut­lich. Hier zeig­te sich, dass al­ters­spe­zi­fi­sche As­pek­te das oh­ne­hin hoch kom­ple­xe Pro­blem­feld Part­ner­ge­walt häu­fig zu­sätz­lich ver­kom­pli­zie­ren. Dies wird bis­lang von Fach­leu­ten aus Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und so­zia­len Un­ter­stüt­zungs­diens­ten nicht immer aus­rei­chend wahr­ge­nom­men.

Hand­rei­chun­gen und Hil­fen für die Pra­xis wur­den im Rah­men des Pro­jek­tes zum einen für Fach­kräf­te in so­zia­len Diens­ten (hier ver­stan­den auch als Ein­rich­tun­gen zum Schutz vor häus­li­cher Ge­walt) ent­wi­ckelt, zum an­de­ren für Fach­kräf­te aus Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den.

Die Ar­beit von Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und so­zia­len Diens­ten ist sehr ver­schie­den in den Part­ner­län­dern. Dies be­trifft die Ver­fah­rens­wei­sen, die Struk­tur und Or­ga­ni­sa­ti­on und eben­so die Vor­ge­hens­wei­sen im Um­gang mit Op­fern häus­li­cher Ge­walt. Daher gibt es nicht ein Ma­nual für alle Län­der, son­dern alle Län­der ar­bei­te­ten an ei­gen­stän­di­gen Hand­rei­chun­gen (und Trai­nings). In ei­ni­gen Län­dern war es mög­lich, das Thema und die re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen in be­ste­hen­de Hand­rei­chun­gen zu in­te­grie­ren, in an­de­ren wur­den neue Pro­duk­te er­stellt.

Hier fin­den Sie die neu ent­wi­ckel­ten Pro­duk­te in den Lan­des­spra­chen und in eng­li­scher Über­set­zung.